• Matthias Wirth

Dank und Rede

Prolog und Dank

Ich möchte allen meinen Unterstützern und Weggefährten recht herzlich danken, die mich in den zurückliegenden Wochen motiviert, begleitet und getragen haben.

Politik ist ein Teamspiel - ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!


Am 1. September hat es leider nicht gereicht, um mit meinen Ideen für eine frische und dynamische Vertretung des Wahlkreises Kleve I, für eine Gesundheits- und Pflegepolitik im ländlichen Raum, für eine moderne Bildungspolitik und für mehr "Power" bei Digitalisierung & Innovation im südlichen Teil des Kreises Kleve eine Mehrheit zu finden.


Nicht immer geht es bei Mehrheiten um Inhalte - das ist eine Binsenweisheit des Politikbetriebes. In Sachen Mobilisierung von "Manpower" waren andere besser.

Dennoch glaube ich, dass mein Eintreten und Motivieren für eine moderne Partei, die sich mit den Inhalten beschäftigt, die nicht nur in der eigenen CDU-Blase gehypt sondern von den Wählerinnen und Wählern "im realen Wettbewerb der Ideen" als relevant empfunden werden, richtig ist! - Wenn auf 12 parteiinternen Vorstellungsveranstaltungen gerade ein einziges Mal das Thema Bildung intensiver diskutiert wird und Debatten zum Themenfeld Klimaschutz & Energiewende immer mit dem großen alles übersstrahlenden und jede Kreativität tötenden "Ja, aber..." geführt werden, ist das kein Spiegel der Gesellschaft und den Anspruch ein solcher zu sein, muss eine Volkspartei an sich haben.


Der Zuspruch vieler jüngerer und jung geblieber Mitglieder motiviert mich, den Weg der relevanten Inhalte, des lebendigen Diskurses und einer frischen zeitgemäßen Kommunikation weiterzugehen - er ist der einzig richtige.

Zeitgemäßer Konservatismus hat eine Basis und eine Zukunft! Davon bin fest überzeugt. "Konservativ sein" hat zu Unrecht heute oftmals einen negativen Beigeschmack, weil damit ein "muffig abgestandener Geruch" verbunden wird. Gegen diesen macht man am besten regelmäßig das Fenster auf und lässt frische Luft herein - genau das werde ich auch weiterhin überall dort tun, wo ich politisch tätig bin!


Es gibt eine Menge Leute, denen ich einzeln danken möchte und das auch nach und nach persönlich tun werde, in der Hoffnung niemanden zu vergessen.

An dieser Stelle geht mein Dank an meinen heimischen Stadtverband, die CDU Kevelaer, aus der heraus ich bestens getragen und unterstützt wurde! Vielen Dank dafür, besonders an Michael Kamps als Vorsitzenden und Mario Maaßen als Vorsitzenden der Ratsfraktion.


Und ein besonderer Dank geht an Barbara Mühlenhoff. Wenn ihr euch gefragt habt, wer viele der schönen Bilder von mir und meinen Aktivitäten in den letzten Wochen gemacht und mich in der ganzen Kampagne allumfassend unterstützt hat, dann wisst ihr das nun.


Bleibt also dran, es geht weiter #wegenmorgen und #zukunft einschalten findet immer statt!


Rede zur Aufstellungsversammlung


Liebe Freundinnen und Freunde,


hinter uns Bewerbern und damit auch hinter mir liegen spannende Wochen:

Wir haben uns in fast jedem Stadt- und Gemeindeverband des Wahlkreises vorgestellt und verschiedene Vereinigungen der CDU besucht.

Diese Tour durch den Wahlkreis war für mich weit mehr als nur ein Vorstellen der eigenen Ideen und gegenseitiges Kennenlernen:

Ich habe den Menschen zugehört, denn das ist die Voraussetzung für gute Politik, die immer mit dem sprichwörtlichen ‚Erkennen der Wirklichkeit‘ beginnt.

  • Da ist der Landwirt, der zwischen bürokratischen Zwängen und Preisdruck keine Zukunft mehr für seinen Betrieb sieht – eine Hofübernahme durch die nächste Generation steht gleich gar nicht zur Debatte.

  • Da ist die Grundeigentümerin, die die Energiewende mitgestalten möchte, aber auf die Baugenehmigung ihrer Windkraftanlage sechs Jahre warten muss.

  • Und da ist der Handwerksmeister, der für seinen Betrieb einfach keinen ausbildungsfähigen Nachwuchs mehr findet und sich obendrein noch damit herumschlagen muss, dass sein Betrieb keinen schnellen Internetanschluss hat.

Zum richtigen Zuhören gehört aber nicht nur das Hören auf die Klagen, sondern auch das ‚Erhören‘ der Erwartungen und Erfolge:


Thema Sicherheit

  • Unser Innenminister Herbert Reul hat den Polizistinnen und Polizisten im Lande den Rücken gestärkt und geht konsequent gegen Clan-Kriminalität vor!

  • Nach Jahren des rot-grünen Wegsehens, ist dieser 2017 eingeschlagene Weg richtig, erfolgreich und muss weitergeführt werden!

Thema Verkehr & Infrastruktur

  • Auch hier ist der eingeschlagene Weg richtig: Planen, Investieren, Bauen – eine gewaltige Herausforderung, die Hendrik Wüst 2017 nach Jahren des rot-grünen Stillstandes übernommen hat. Auch wir im Kreis Kleve profitieren davon! Ich komme aus Kevelaer und weiß mit Blick auf die OW1, worum es geht!

Und ja, auch wenn es trocken klingt: Entbürokratisierung und Entfesselung sind riesige Themen.

  • Vielfach sind wir im Regelungsdickicht gefangen.

  • Aber, liebe Freundinnen und Freunde, die Uhren laufen immer schneller, der im Sog der Digitalisierung stattfindende Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft nimmt an Dynamik stetig zu.

  • Wir müssen die Regeln so setzen, dass diese Dynamik für uns zur Chance wird!

  • Das heißt: Mehr Turbo und weniger Veto!

  • Das heißt: Genehmigung für das Windrad nicht binnen sechs Jahren, sondern in sechs Monaten.

  • Das heißt: Für jedes neue Gesetz und jede neue Verordnung muss mindestens (!) eine überflüssige Regelung über Bord gehen.

Das alles möchte ich mitgestalten, denn dafür bringe ich Ideen, Energie und die nötige Ausdauer mit.

Und deshalb bewerbe ich mich um das Landtagsmandat!


Ein paar Sätze über mich:

  • Mein Name ist Matthias Wirth, ich bin 41 Jahre alt, ledig, römisch-katholisch und lebe in der Wallfahrtsstadt Kevelaer.

  • Aufgewachsen bin ich im ländlichen Raum ganz im Nordosten Deutschlands.

  • Über die Tätigkeit meiner Eltern als Agraringenieure habe ich eine gute Tuchfühlung zu landwirtschaftlichen Themen erhalten.

  • Nach Abitur und Wehrdienst habe ich ein Studium der Evangelischen Kirchenmusik und eine Berufsausbildung zum Orgel- und Harmoniumbauer absolviert.

  • Spezialisiert auf „Konzept, Konstruktion und Klang“ war ich viele Jahre als Angestellter tätig und bin 2018 den Weg in die Selbstständigkeit gegangen.

  • Ich kenne also die Perspektive des Arbeitnehmers, des Selbstständigen und die des Handwerks, was mir in der Politik immer wieder hilft.


  • Während meiner Studienzeit bin ich 2002 in die CDU eingetreten…

  • … und erhielt die grundlegende Prägung meines Verständnisses christdemokratischer Politik als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung.

  • Engagiert bin ich in der CDU im Kreisvorstand und in Kevelaer als Mitgliederbeauftragter, weil mir eine moderne CDU als Volks- und Mitgliederpartei wichtig ist.

  • Auch wenn ich in mir genauso die konservative und liberale Wurzel der CDU spüre, liegt mir die christsoziale besonders am Herzen.

  • Deshalb bin ich mit Leidenschaft Kreisvorsitzender der CDA und engagiere mich darüber hinaus in Bezirk und Land.

Da liegt es nahe, dass die Themen Gesundheit und Pflege zu meinen politischen Schwerpunkten gehören und gerade im Kreis Kleve stehen wir da vor gewaltigen Herausforderungen:

  • Der demografische Wandel wirkt mit doppeltem Druck:

  • Auf der einen Seite haben wir immer größere Schwierigkeiten, altersbedingt freiwerdende Hausarztsitze wiederzubesetzen…

  • … und auf der anderen Seite wird in einer alternden Gesellschaft die Nachfrage nach ärztlichen Leistungen immer größer.

  • Fakt ist: Um eine wohnortnahe hausärztliche Versorgung zu sichern, müssen wir deutlich kreativer werden, als wir es jetzt schon sind.

  • Die finanzielle Unterstützung der sehr kostspieligen Niederlassung wird dabei genauso eine Rolle spielen, wie das Etablieren von Praxismodellen, die es jungen Ärztinnen und Ärzten erlauben, ihre Arbeit familienfreundlich zu gestalten.

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Kreistagsabgeordneter bilden neben der Gesundheits- und Pflegepolitik die beiden Felder Bildung und Digitalisierung & Innovation die Schwerpunkte meiner Arbeit.

Beide Themen – Bildung und Digitalisierung – hängen eng zusammen, wie uns mit besonderer Deutlichkeit die Corona-Krise vor Augen geführt hat.

  • Immer noch müssen wir uns mit dem leidigen Thema Netzausbau beschäftigen, wenn auch mit den Programmen zur Beseitigung der weißen und grauen Flecken die richtigen Maßnahmen bereits laufen.

  • Ich sage es ganz klar: Digitale Grundversorgung muss genauso als Teil der Daseinsvorsorge begriffen werden, wie die Versorgung mit Wasser und Strom – sie ist für alle Lebensbereiche absolut unerlässlich!

  • Das ist das sprichwörtliche Internet bis an jede Milchkanne.

  • Was es bedeutet, wenn es hier Defizite gibt, haben Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer hautnah erfahren.

Auf dem Weg zu einer Bildungskultur für die Digitalgesellschaft voranzukommen, bedeutet aber weit mehr:

  • Welche Inhalte wollen wir zukünftig wie vermitteln?

  • Was muss ich wissen und können, um in der Arbeitswelt 4.0 bestehen zu können?

  • Welche Mindeststandards sichern die Ausbildungs- und Studierfähigkeit von Schulabgängern?

Die Bildungspolitik gehört zu den Kernaufgaben der Landespolitik!

Eine gute und im wahrsten Sinne des Wortes ‚durchdachte‘ Bildungspolitik hat ihren Anteil, ob man auf Landesebene Wahlen gewinnt oder verliert – Das war 2017 nicht anders!


Unsere wichtigste Ressource steckt in unseren Köpfen – wir leben in einer Wissensgesellschaft.

Und unseren ganzen Verstand werden wir brauchen, wenn wir zukünftig…

  • noch nachhaltiger wirtschaften,

  • die Landwirtschaft in unserer Region festigen,

  • und dabei den Erhalt des Landschaftsbildes, Klimaschutz, Tierwohl und Biodiversität unter einen Hut bringen wollen.

Die Energiewende wird uns erst recht einiges abverlangen.

Ich glaube, genau dafür bringen wir im Kreis Kleve exzellente Voraussetzungen mit, um ganz vorn dabei zu sein:

  • Die Erneuerbaren Energien können wir noch besser nutzen, wenn wir hier vor Ort zügig in die Wasserstofftechnologie einsteigen.

  • Mit den im Kreis ansässigen Unternehmen, die bei der Entwicklung dieser Technologie ganz vorn dabei sind, könnte uns hier ein großer Wurf gelingen.

  • Und das ohne Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft und mit Rücksicht auf das Landschaftsbild.

  • Wir müssen es mit der für uns als CDU typischen Technikfreundlichkeit und mit Gestaltungswillen angehen.

Wir befinden uns aktuell in einem der härtesten Wahlkämpfe seit Jahrzehnten.

Und genau wie bei der anstehenden Bundestagswahl, werden wir auch im nächsten Jahr bei der Landtagswahl vor einer Richtungswahl stehen:


Auf der einen Seite stehen wir als CDU.

  • Wir vertrauen den Menschen!

  • Wir stehen für Freiheit, Verantwortung und Selbstbestimmung.

  • Wir denken ökologische, ökonomische und soziale Fragen zusammen.

Auf der anderen Seite steht ein links-grünes Bündnis im Geiste,

  • das bevormundend in alle Lebensbereiche der Menschen eingreifen möchte

  • und das auf Verbote und Staatsgläubigkeit setzt.

Uns steht damit eine Anti-CDU-Koalition gegenüber, die für eine Politik von oben nach unten steht.

Als Christdemokraten begreifen wir Politik aber genau andersherum: von unten nach oben!

  • Wir sind fest verankert im heimischen Wahlkreis, hören den Menschen zu und entwickeln daraus unsere Politik.

  • Das ist: „Zuhören. Entscheiden. Handeln.“

Liebe Freundinnen und Freunde, ich möchte es mit aller Deutlichkeit sagen:

  • Die Zeiten von sicherer Stammwählerschaft und „bombenschwarzen“ Wahlkreisen sind Geschichte.

  • Wir müssen uns richtig anstrengen!

  • Wir müssen kämpfen!

  • Und wir müssen damit überzeugen, dass wir Tradition und Innovation zusammenbringen.

Das müssen wir erklären in einer Sprache und in Formaten, die auch jüngere Menschen nutzen – anders werden wir sie nicht erreichen und als Union haben wir auch im Kreis Kleve hier großen Nachholbedarf.

Dafür, dass das gelingen kann, bringe ich nicht nur

  • das richtige Alter und

  • die richtigen Themen mit,

  • sondern auch die Fähigkeit, Menschen für unsere Politik zu begeistern

  • und das Können, Wahlkämpfe sowohl traditionell als auch digital zu führen – aktuelle Themen und zeitgemäße Kommunikation müssen eine Einheit bilden!

Ich mache es kurz: Politik ist meine große Leidenschaft!

Fokussiert und zielorientiert an der Lösung konkreter Probleme zu arbeiten, ist meine Stärke.

Ich traue mir zu, unsere niederrheinische Heimat kraftvoll und inhaltsstark im Düsseldorfer Landtag zu vertreten.

Und ich bitte Sie, genau dieses Vertrauen in mich zu setzen und mich jetzt auf den Weg in Richtung Landtag zu schicken!




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